Die Happiness-Lüge

Am 7. Mai 2021 ist mein erstes Buch im Verlag Eden Books erschienen: "Die Happiness-Lüge – Wenn positives Denken toxisch wird". Es geht in dem erzählenden Sachbuch – oder, wie ich es auch gern nenne, dem verschriftlichen Gedankenprozess – um das Phänomen "Toxic Positivity", also dem "Zwang zum Glücklichsein". Ich glaube nicht daran, dass allein das positive Denken die Antwort auf alle persönlichen und gesellschaftlichen Probleme ist. Im Gegenteil: Ich glaube sogar, dass es wichtig ist, den unangenehmen Gefühlen Raum zu geben.

In dem Buch erzähle ich viele persönliche Geschichten aus meinem eigenen Leben, schmerzhafte Erfahrungen, harte Phasen, in denen ich selbst gemerkt habe, wie sich toxische Positivität anfühlen kann. Ich habe mit Expert*innen gesprochen, versucht, mein Unwohlsein hinsichtlich dieser doch eigentlich so nett gemeinten Reaktionen einzuordnen, bessere Lösungen zu suchen und Gedankenanstöße zu geben.

Ich hoffe, dass sich einige Leser*innen in manchen Erfahrungen wiederfinden und vor allem merken: "Hey, es ist okay, sich auch mal nicht okay zu fühlen. Und ich bin nicht 'selbst schuld', wenn mein 'Mindset' gerade nicht komplett positiv ist."


Pressestimmen

Interview mit jetzt.de

"Die Journalistin und Autorin Anna Maas beschäftigt sich in ihrem neuen Buch „Die Happiness-Lüge – Wenn positives Denken toxisch wird“ mit dem „Good-Vibes-Only“-Slogan, Positive-Thinking und dem Heilsversprechen von Selfcare- und Me-Time-Gurus. Sie fragt: Wann und warum kann eine positive Lebenseinstellung negative Konsequenzen für eine Gesellschaft haben?"

 

Interview mit ZEIT Online

"Gute Laune ist gesund – aber Zwangsoptimismus ist ein Gift. Das sagt die Journalistin Anna Maas und fordert: Auch negative Gefühle müssen einen Raum bekommen."

 

Auftritt im Sat1 Frühstücksfernsehen

"Das nimmt viel Druck von den Menschen da draußen, die auch gerade etwas durchmachen müssen. Du hast all diese Gedanken in dem Buch 'Die Happiness-Lüge – Wenn positives Denken toxisch wird' aufgeschrieben. Unbedingt mal reinschauen!"

 

Interview mit WELT und WELT.de

"Viele streben danach, stets das Positive an einer Situation sehen zu können. Gerade in den sozialen Medien wird „Good vibes only“ suggeriert: Wer nicht glücklich ist, ist selbst schuld. Ein Trugschluss mit Folgen."

 

Interview mit amazedmag.de

"Wir müssen endlich aufhören, das Leben danach zu messen, ob wir 24/7 good vibes only spüren. Denn Spoiler: Das wird nicht funktionieren. Wir alle sind mal traurig, down oder einfach gelähmt. Jeder, der Liebeskummer erlebt hat, weiß das. Das ist keine Sache des Mindsets, sondern einfach nur menschlich.

 

Die Autorin und Journalistin Anna Maas aus Hamburg hat zu diesem Thema ein Buch geschrieben. In „Die Happiness-Lüge“ räumt sie auf mit toxischer Positivität, erklärt, warum gerade Frauen unter ihr so leiden und warum Schicksalsschläge keine Lernerfahrung sein sollten. Grund genug, mit Anna über genau diese Themen für amazed zu sprechen – und euch ihr Buch ans Herz zu legen!"

 

Interview mit Deutschlandfunk Nova – "Ab 21"

"Jeder ist seines Glückes Schmied? Die Autorin Anna Maas sieht das anders. In ihrem Buch "Die Happiness-Lüge" schreibt sie darüber, warum wir unsere negativen Emotionen nicht unterdrücken sollten. Anna erklärt uns, was am positiven Denken so belastend ist und was das Ganze mit einem übersteigerten Individualismus zu tun hat."

 

Interview mit RTL.de

"Zuhören, Mitgefühl zeigen, zu echten Gefühlen stehen – das ist laut der 33-jährigen Autorin der Schlüssel. 'Es darf mir auch mal schlecht gehen – das gehört zum Leben dazu. Allein dieser Satz sorgt für große Erleichterung. Unangenehme Gefühle sind zudem Warnhinweise des Körpers. Wenn ich wegen jeder Kleinigkeit ausraste, dann stimmt etwas nicht. Wenn ich das nicht ernst nehme und meine Gefühle verdränge, indem ich mich 'auf das Positive fokussiere', dann kann ich mich nicht damit auseinandersetzen, welches Bedürfnis eigentlich hinter meinen Emotionen steckt. So wird das Gefühl immer schlimmer. Deshalb: Emotionale Akzeptanz statt toxischer Positivität – bei sich selbst und bei anderen.'"

 

Rezension von Buchjuwelen.de

"Besonders gefallen hat mir, dass das Buch trotz dessen positives Denken nicht verteufelt. Es zeigt aber, dass es eben nicht jedem/r in jeder Situation helfen kann. Manchen reichen ein paar inspirierende Zitate auf Pinterest und Co. Das ist gut so. Jeder sollte das tun, was ihm/ihr gut tut. Jedoch, und das ist für mich die größte Erkenntnis, die ich aus dem Buch mitnehme, sollte diese Positivität nicht zwanghaft werden. Negative Gefühle sind wichtig, denn aus ihnen können wir lernen. Sie machen uns menschlich. Aber unsere Gesellschaft versucht negative Gefühle immer mehr zu unterdrücken. Allen soll es immer nur gut gehen. Schlechte Laune, Wut oder Trauer – da sollte man schnell von weg kommen. Das mag niemand mehr sehen. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Er ist flüssig, teils witzig und dabei immer vollkommen nahbar und authentisch. Ich konnte mich in sehr vielen Situationen selbst wiedererkennen. Man könnte vermutlich zu jedem einzelnen Thema ein Buch schreiben, aber ich finde die Autorin hat das sehr gut in den Kapiteln zusammengefasst. Es ist nicht anklagend aber bietet genug Raum, dass man seine eigene Perspektive mal überdenken könnte. (...) Für Gedanken und Gefühle, die ich zwar bereits verspüre und die mir vage bewusst sind, ich aber nicht in Worte fassen kann, liebe ich Bücher. Und dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung!"